In Serbien als Team

In Serbien als Team

Serbien hat sich heute landschaftlich von seiner schönsten Seite gezeigt. Das Wetter hat sich verändert, aber wir blieben dennoch größtenteils von heftigen Schauern verschont. Ebenso gab es keinen weiteren Pannen – dafür bin ich sehr dankbar.

Aufgewacht bin ich heute bei stärkerem Regen. Zum Glück hat dieser aber bald aufgehört und wir konnten unseren Tour starten.

Von Benjamin dem französischen Hardcore Radfahrer haben wir uns schon bald getrennt. Er nimmt eine andere Route. Sein Ziel ist Griechenland und die Türkei. Matthias, Markus und ich blieben zusammen. Das Gefüge funktionierte gut und wir kamen super voran. Ich freue mich über die unterhaltsamen und zugleich inspirierenden Gesprächen mit den Jungs. Wie lange wir zusammen unterwegs sein werden, scheint noch nicht klar.

Von links nach rechts: Benjamin, ich, Matthias & Markus

Großteils wurden wir vom Regen verschont, nur gelegentlich war heute die Regenjacke notwendig. Bei Ram mussten wir 2,5h auf die Fähre warten die uns ans andere Ufer brachte. Wir genossen die Zeit mit leckerer Fischsuppe und Cevape.

Fähre bei Ram

Neben dem Wetter, das von der Hitze Belgrads zu kühlen Temperaturen und frierenden Händen umgeschlagen hat, so hat sich auch die Landschaft verändert. Zuerst wurde die Donau zu einem riesigen See der sich kilometerbreit erstreckte. Zum Ende der Etappe presste sie sich bereits enger zwischen Felsen zusammen. Das Eiserne Tor ist nicht mehr fern – mehr dazu gibt es die nächsten Tage.

Unglaublich schön waren die letzten Kilometer. Ein perfekter Radweg entlang des riesigen Donausees. Glatte Wasseroberfläche. Die Ufer mit Anglern gesäht. Für mich vielleicht einer der schönsten Abschnitte des gesamten bisherigen Weges. Einerseits wegen der Landschaft und andererseits wegen des aufsteigenden Nebels bei den Hügeln.

Wir verbringen die Nacht zu Dritt in einem Zimmer nahe Golubac. Rumänien liegt bereits am anderen Ufer der Donau. Zum Abend setzte wieder starker Regen ein, allerdings soll sich das Wetter morgen stabilisieren. Wir sind optismitsch morgen das Kraftwerk Eisernes Tor zu erreichen. 120 km mit einigen Höhenmetern.

Festung Golubac

15 Gedanken zu „In Serbien als Team

  1. Hallo Jacob
    Deine Berichte sind so schön zu lesen.
    Außerdem dein Durchhaltevermögen schätze ich sehr einfach super!👍
    Ich wünsche dir Kraft und schönes Wetter!
    Schöne Grüße aus Loosdorf
    Herbert

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